Karate als Sport - Kampfsport

Karate kann als Sport betrachtet werden. Er stellt eine hervorragende Möglichkeit dar, den ganzen Körper zu trainieren. Er dient zum Ausgleich und zur Stärkung. Es werden Kraft, Ausdauer und Flexibilität aufgebaut.

Wer möchte, kann seine Fähigkeiten in Wettkämpfen messen. Hierbei kann gewählt werden, ob der Karateka in einem Zweikampf (Kumite) oder in der Kata (Kampf gegen einen imaginären Gegner nach festgeschriebener Technikabfolge) antritt.

Karate eignet sich für alle Altersgruppen. Karate kann ein ganzes Leben lang trainiert werden.

Durch diese Vielfältigkeit ist Karate als Kampfsport sehr beliebt.

Karate zur Selbstverteidigung

Die gelernten Karatetechniken im Training dienen dem Trainierenden (=Karateka) nur zur Verteidigung mit der „leerern Hand“ (Kara = leer, ohne Waffe und Te=Hand).

Der Fokus des Karate liegt auf dem "Verteidigen". Eine der alten Regeln des Karate besagt: "Es gibt keinen ersten Angriff", d.h., dass vom Karateka niemals der erste Schlag ausgeht.

 

Welche Rolle spielt die Selbstverteidigung im Karate?

Karatekas sollen ohne Waffen und nur mit den erlernten Techniken Leib und Leben verteidigen – und somit automatisch Selbstverteidigung ausüben. Durch das Karatetraining wird neben der Grob- und Feinmotorik auch die eigene Wahrnehmung und geistige Reife geschult. Um die eigene Wahrnehmung zu schärfen, sich selbst als Mensch und Individuum bewusst zu werden, den Körper (und dessen Grenzen) kennenzulernen und einen respektvollen Umgang zu erlernen sind Partnerübungen eine gute, oft eingesetzte, Möglichkeit.

Hierbei kann der Karateka selbst erkennen, inwieweit seine erlernten Techniken noch verbessert werden und diese im Ernstfall eingesetzt werden können.

Da das eine nicht ohne das andere existieren kann, schließt sich somit der Kreis:

Karate = Selbstbehauptung = Selbstverteidigung = Karate